Markise

Markise

An warmen Sonnentagen entspannen und im wohltuenden Schatten einer Markise die frische Luft genießen. Schon in der Antike wusste man bei großer Hitze den sommerlichen Wärmeschutz zu schätzen. Aufgespannte Tücher dienten als Vorgänger der Markise.
Windböen, Wolkenbrüche oder auch nur ein leichter Sommerregen sind die natürlichen Feinde von Markisen. Moderne Fasern machen sie aber recht wetterbeständig und lassen sie einiges aushalten. Außerdem sind die aktuellen Materialien dünner und elastischer als frühere Gewebe, so dass sich beim Aufwickeln weniger Falten bilden. Gute Pflege erhöht zudem die Lebensdauer einer Markise. Markisen sind eine wirklich tolle Alternative zum Sonnenschirm und der Allrounder unter den Außenbeschattungssystemen. Eine Markise ist der ideale Schattenspender für Balkon, Terasse und Loggia. Die Markise ist ein ausklappbarer Sonnen-, Wärme-, Blend-, Sicht- und sogar Regenschutz, der aus einer leichten Stabkonstruktion besteht und im Außenbereich Ihres Hauses angebracht wird.

Markise

Sonnenwirkungen

Die Sonne ist für die optische Wirkung von Farbe und Licht verantwortlich. Sie versorgt uns mit thermischer Strahlung und sie beeinflusst uns physiologisch, indem sie das Klima reguliert und dabei löst sie Behagen oder Unbehagen in uns aus. Die Sonne beherrscht uns außerdem psychologisch im Verhalten und ist für den Materialabbau auf der Erde zuständig. Sonnenschutzsysteme sollten immer auch den Blick nach draußen freigeben, denn der Sichtkontakt mit der Außenwelt ist notwendig für unser Zeit- und Raumempfinden. Er vermindert den Stress und trägt zur Verbesserung der Produktivität bei. Je nach der im Raum ausgeführten Tätigkeit wird eine Ausleuchtung mit Tageslicht mit einer Beleuchtungsstärke von zwischen 200 und 1000 lx empfohlen. Die Normen sehen beispielsweise für einen Büroarbeitsplatz 300 bis 500 lx, für den Arbeitsplatz eines technischen Zeichners 750 lx oder 1000 lx für einen Feinarbeitsplatz vor. Zum Vergleich dazu kann die Leuchtstärke im Sommer 80 000 lx oder gar mehr betragen. Das Helligkeitsniveau eines Raumes, besonders eines Arbeitsplatzes, muss daher unbedingt regulierbar sein, ohne dabei auf die wichtigen Wirkungen der Sonne zu verzichten.

Sonnenschutzsysteme

Sonnenschutz-Systeme

Sonnenschutzsysteme sind Kombinationen von einzelnen Sonnenschutzelementen, die aus einem Sonnenschutzmaterial mit einem geeigneten Sonnenschutzeffekt bestehen. Dazu gehört eine statische Stützstruktur und ein entsprechender Antriebs- und Verstellmechanismus. Sonnenschutzsysteme können zu einer Systemhierarchie verknüpft werden und mit einzelnen Subsystemen und entsprechender Computertechnik verknüpft werden.

Sonnenschutz

Sonnenschutz für Terrassen

Für die Beschattung einer Terrasse gibt es viele Möglichkeiten. Die Beschattung soll vor zuviel Sonnenlicht und UV-Strahlung schützen. Neben Sonnenschirm und Sonnensegel, sind alle Markisentypen der Renner für den effektiven Sonnenschutz auf der Terrasse. Für die Gastronomie wird der Sonnenschirm, die Pergola, die Großflächenmarkise oder eine normale Markise empfohlen.

Sonnenschirm

Automatisierung von Sonnenschutzsystemen

Für optimalen Komfort sorgen automatische Steuerungssysteme für Sonnenschutzsysteme.
Man kann zwischen einer einfachen Bedienung per Knopfdruck wählen oder sich direkt Sonnen- und Windwächter installieren lassen. Diese sogenannten Sonnen- und Windwächter sind der maximale Komfort auf dem Gebiet der Automatisation von Sonnenschutzsystemen. Sie fahren die Anlage bei aufkommenden Wind ein, damit sie nicht beschädigt wird und sie fahren sie voll automatisch aus, wenn Sonne auftaucht. Ab welchem Grad dies geschehen soll, ist individuell für die Anlage einstellbar. Solch eine Anlage besteht aus einem Sonnenfühler, der die Lichtstärke der Sonne erfasst, dem Windfühler, der die Windgeschwindigkeit misst und dem Steuergerät, das die von den Fühlern gemeldeten Daten verarbeitet und die nötigen Befehle an den Markisenantrieb weitergibt. Steuerungselemente mit Regensensorik sind ebenfalls auf dem Markt für Sonnenschutzsysteme verfügbar.

Automatisation

Nichts für Weltraumsegler: Das Sonnensegel

Wer beim Sonnensegel an den Antrieb von Raumfahrzeugen denkt, kennt wahrscheinlich noch nicht den effektiven Sonnenschutz für Außen. Ein Online Shop widmet sich nun ganz speziell den Blendschutzvorteilen im Sonnensegel. Im Shop sind die robusten Stofftücher für den individuellen Blendschutz an der Fassade gleich in mehrfacher Ausführung online zu bestellen. So wird das Sonnensegel als Sonnenschutzsystem zugleich zum architektonischen Gestaltungselement mit ganz persönlicher Note. Nicht nur als optischer Hingucker glänzt ein Sonnensegel mit seinen Vorteilen. Die Außenanlage ist ebenso als Wetterschutz einsetzbar, beachtet die natürliche Temperaturregelung zu schützender Innenräume und fördert als wirksamer UV-Schutz die eigene Gesundheit

Sonnensegel

Automatisierung von Sonnenschutzsystemen

Für optimalen Komfort sorgen automatische Steuerungssysteme für Sonnenschutzsysteme: Man kann zwischen einer einfachen Bedienung per Knopfdruck wählen oder sich direkt Sonnenwächter und Windwächter installieren lassen. Diese sogenannten Sonnen- und Windwächter sind der maximale Komfort auf dem Gebiet der Automatisation von Sonnenschutzsystemen. Sie fahren die Anlage bei aufkommenden Wind ein, damit sie nicht beschädigt wird und sie fahren sie voll automatisch aus, wenn Sonne auftaucht. Ab welchem Grad dies geschehen soll, ist individuell für die Anlage einstellbar. Solch eine Anlage besteht aus einem Sonnenfühler, der die Lichtstärke der Sonne erfasst, dem Windfühler, der die Windgeschwindigkeit misst und dem Steuergerat, das die von den Fühlern gemeldeten Daten verarbeitet und die nötigen Befehle an den Markisenantrieb weitergibt. Steuerungselemente mit Regensensorik sind ebenfalls auf dem Markt für Sonnenschutzsysteme verfügbar.
Seit einiger Zeit werden Markisen mit Heizsystemen oder eingebauten Leuchten ausgestattet. Für diese Zusatzfunktionen und/ oder das bequeme Bedienen mehrerer Markisensysteme ist nur noch eine Fernbedienung nötig.

Windwächter

Neue Norm für Leistungs- und Sicherheitsanforderungen an Markisen

Fast unbemerkt hat sich die neue Norm DIN EN 13561 für Markisen an vielen Fachbetreiben vorbeigeschlichen, obwohl sie seit März 2005 anwendbar ist und im März 2006 verpflichtend gilt. Einige Punkte, die den Verbraucher betreffen, werden an dieser Stelle kurz erwähnt:

  • Eine Markiese sollte bestimmten Windstärken, Druck oder Unterdruck standhalten können. Hierfür wurde nun eine bestimmte Norm festgelegt, die Hersteller einhalten müssen. Die Norm wird mit dem Wert a = 0,6 bewertet. Dieser Wert wurde aus vielen technischen Studien herausgearbeitet und sollte für jede Markise gelten.
  • Die Markise wird laut dieser Norm nicht mehr nur als reiner Sonnenschutz bewertet. Sie muss ab einem Neigungswinkel von 14 Grad einer Wasseransammlung widerstehen können oder so konstruiert sein, dass das Wasser selbstständig abläuft. Wenn der Neigungswinkel unter 14 Grad liegt muss der Hersteller den Verbraucher daruf hinweisen, dass die Markise bei Regen einzufahren ist.
  • Die Nutzungssicherheit von Markisen wurde ebenfalls normiert, um Verletzungsgefahren bei der Bedienung auszuschliessen.
  • Es muss durch diese Norm auch klar festgelegt sein, ob die jeweilige Markise von Nichtfachleuten montiert werden kann. Eine ausführliche Gebrauchsanleitung, mit Hinweisen zur Montage durch Zeichnungen und Diagramme und Hinweise zu eventuellen Verletzungsgefahren bei der Bedienung, muss beigelegt sein.
  • Markiesen unterliegen nun auch einer Kennzeichnungspflicht, die neben Namen und Adresse des Herstellers, Angaben zum Baujahr, der Serien- und Typnummer und der Leistung, enthalten müssen.

Dies sind kurz zusammengefasst die wichtigsten Normierungen, die besonders den Verbraucher betreffen.

Markiese

Außenbeschattung

Die Außenbeschattung kann mit Jalousien, Rollos, Rolläden, Markisen gebildet werden - sowohl für die Glasfronten als auch die Dachverglasung. Sie bricht die Sonnenstrahlen bereits bevor sie auf die Glasflächen auftreffen. Das nach allen Seiten offene Luftpolster kann durch die natürliche Luftbewegung bis zu 60% der einfallenden Sonnenenergie ableiten und damit eine übermäßige Aufwärmung im Wintergarten verhindern. Damit ist sie auf jeden Fall die wirkungsvollste aller Möglichkeiten.

Windfühler

Innen und Außenliegender Sonnenschutz

Der Sonnenschutz kann innen- oder außenliegend montiert werden. Der innenliegende Sonnenschutz, wie Jalousien, Rollos, Plissee- und Lamellenvorhängen, funktioniert überwiegend über Reflexion. Der außenliegende, zu dem Rolladen, Außenjalousien und Markisen zählen, arbeitet mit der Absorption des Lichts.

Steuerungssysteme